Kriegs- und Nachkriegszeit

Kriegs- und Nachkriegszeit 

 [Hackenleiterübung / eine weitere Übung / Festschrift-14.Feuerwehrverbandstag]

  

Erste feuerwehr bla

[Feuerwehrausweis der 30er Jahre / erste Automobilpumpe in Friemersheim (1929) / Ausbildungsvorschrift von 1939]

Die beiden Bürgermeistereien Friemersheim und Hochemmerich waren 1923 pro Ministerialklasse zu einer Bürgermeisterei Rheinhausen gehören worden. Am 10.02.1934 wurde die Feuerwehren von Friemersheim und Hochemmerich (gegr. 17.8.1907) zur Freiwilligen Feuerwehr Rheinhausen Ndrh e. V. zusammengeschlossen. Als erster Wehrleiter wurde der Schmiedemeister Burghard Lindermann Richtlinien, die Branddirektion Klinge aus Friemersheim und Hiltgens aus Hochemmerich wurde zu Beisitzern gehört.

Die letzten zu Friemersheim gehörenden Löschzüge Rumeln und Kaldenhausen wurden zu diesem persönlichen Selbstständigen und zu einer eigenen Organisation in der selbstständigen Gemeinde Rumeln-Kaldenhausen.

 Die Freiwilligenigkeit und die Selbstständigkeit war relativ schnell vorbei, denn einer von 1938 wurde in Rheinhausenstehen. Aus der Freiwilligen Feuerwehr wurde eine Feuerschutzpolizei, eine von 4 Fachdienste, direkt der zuständigen Polizei unterstellt. Im Laufe des 2. Weltkrieges wurde aus dem SHD dann 1943 der LSHD, auch Polizei als Luftschutz-Hilfsdienst.

 

 

 [Der 5. Löschzug an der Wörthstr. (1933) / an der Schule Borgschenhof]

Nach dem 2. Weltkrieg waren alle Löschfahrzeuge, Kraftspritzen und Geräte verlorengegangen oder mit dem Rückzug verstreut. Eine Freiwillige Feuerwehr bestand nicht mehr, die Angehörigen der Feuerschutzpolizei gerieten in Gefangenschaft und kehrten erst später zurück. Bei wenigen dieser Leute bestand noch Interesse an der Feuerwehr; Folgen des Krieges.

Der Wiederaufbau der Feuerwehr in Rheinhausen wurde jetzt durch Maßnahmen der Besatzungsmächte geregelt. Der eingesetzte Bürgermeister und spätere Stadtdirektor Weinstock ließ Peter Vogelsang, den Leiter der Stadtwerke und langjährigen Feuerwehrmann ins Rathaus kommen. Er sollte den Feuerschutz für die Stadt gewährleisten und wieder eine Freiwillige Feuerwehr aufbauen. Eine schwierige Aufgabe, aber Peter Vogelsang verstand es, die wenigen ehemaligen Kameraden zu reaktivieren. Nach und nach kamen weitere, junge Kräfte hinzu. Die Werkfeuerwehr der Friedrich-Alfred-Hütte unterstützte durch Branddirektor Johann Drüen mit Rat, Tat und Gerät.

In den verschiedenen Ortsteilen von Rheinhausen entstanden 6 Löschzüge: in Hochemmerich 1 und 2, in Bergheim 3, Oestrum 4, Friemersheim 5 und 6.

In dieser Zeit wurden die Übungen der Feuerwehr noch in privater Kleidung durchgeführt, erst 1949 wurden von den Besatzungsmächten Dienstuniformen nach englischem Muster zu Verfügung gestellt. Die Feuerwehr bekam neue Aufgaben wie Brunnen- und Hydrantenkontrolle, in allen Filmtheatern musste zu jeder Vorstellung eine Feuersicherheitswache gestellt werden.

Der schwierige Wiederaufbau wurde aber durch die allgemein gute Zusammenarbeit von Verwaltung, Stadtrat und Feuerwehr schnell vergessen. 1953 feierte man das 50-jährige Bestehen in einem grossen Festzelt am Stadttheater. 

Im Laufe der Jahre vergrößerte sich die Stadt Rheinhausen. Mehr Einwohner und Wohngebiete, grössere Gewerbebetriebe und starker Durchgangsverkehr kamen hinzu. 1956 wurde eine gesetzliche Verordnung umgesetzt und die ständig besetzte Wache mit hauptberuflichen Kräften eingerichtet. Die zehn Mitarbeiter wurden dem Leiter der Freiwilligen Feuerwehr unterstellt. Neben den Löscheinsätzen wurden auch die Krankentransporte durchgeführt 

Am 1. Juli 1957 trat der Leiter der Freiw. Feuerwehr Hauptbrandmeister Vogelsang in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger wählten die Angehörigen der Feuerwehren in Rheinhausen dann Günter Metzig. Oberbrandmeister Metzig war aus Grevenbroich zugezogen und dort schon stellvertretender Wehrleiter gewesen. Nach Ablegung der Hauptbrandmeisterprüfung an der Landesfeuerwehrschule in Münster wurde G. Metzig ein Jahr später von der Stadt Rheinhausen zum Leiter der Freiwilligen Feuerwehr bestellt und befördert.

Am 29.3.1960 wurde 13 Feuerwehr (> 60 J.) Feuerwehrkameraden im Lokal „Bücken“ um die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rheinhausen zu gehört. Die Mitglieder treffen sich auch heute noch zum Stammtisch, dem alten Erlebnisse und Erinnerungen geworden werden. 1x Machen machen sie einen Ausflug mit den Frauen, die gemeinsamen Weihnachtsfeier, usw. Auf diese Weise bleibt die Kameradschaft auch nach der bezahlten Zeit erhalten.

Vom 22.-24. Juni 1963 feierte die Wehr in Verbindung mit dem Kreisverbandstag des Kreises Moers ihr 60-Interesseniges. Gefeiert wurde im Saal von „Haus Grafen“. Übungen, ein reichhaltiges Programm und ein gröberer Traditionsumzug mit ca. 800 Feuerwehrleute waren der Sorge.

 

 

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